Jede Dividende, die ein Schweizer Unternehmen ausschüttet, löst eine eidgenössische Verrechnungssteuer von 35% aus. Das Unternehmen, nicht der Aktionär, muss sie abziehen, innert 30 Tagen melden und der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) überweisen. Ein in der Schweiz ansässiger Aktionär, der den Ertrag deklariert, erhält die vollen 35% zurück; ein ausländischer Aktionär erhält über ein Doppelbesteuerungsabkommen einen […]
Mitarbeiterbeteiligung (ESOP) in der Schweiz 2026: Steuer- und Buchhaltungsleitfaden
Beteiligungen sind eines der wirksamsten Mittel, mit denen ein Schweizer KMU Talente gewinnen und halten kann, die es sich in bar nicht leisten könnte. Doch Mitarbeiteraktien und Optionen gehören zu den am meisten missverstandenen Bereichen des Schweizer Steuer- und Lohnwesens. Wer Zeitpunkt und Bewertung falsch handhabt, erzeugt unerwartete Einkommenssteuern, Sozialversicherungspflichten und Lohnabrechnungspflichten für das Unternehmen. […]
Jahresabschluss 2026 für Schweizer KMU: Jetzt im August starten, nicht erst im Januar
Warum August der richtige Zeitpunkt für den Jahresabschluss 2026 ist Die meisten Schweizer KMU betrachten den Jahresabschluss als ein Problem des Januars. Das ist ein kostspieliger Irrtum. Wenn der Januar kommt, sind Abgrenzungen unvollständig, Belege fehlen und Treuhänder oder CFOs arbeiten unter Zeitdruck. Unternehmen, die ihren Abschluss sauber und termingerecht erstellen, beginnen im August. Gemäss […]
Säule 3a Nachkauf 2026: Lücke 2025 steueroptimiert schliessen bis 31. Dezember
Was sich geändert hat: Der nachträgliche Einkauf in die Säule 3a Am 6. November 2024 hat der Bundesrat eine Änderung von Art. 7a BVV3 verabschiedet, welche die gesetzliche Grundlage für den nachträglichen Einkauf in die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) schafft. Die neue Regelung ist am 1. Januar 2025 in Kraft getreten. Vor dieser Änderung waren […]
Schweizer Verzugszins sinkt 2026 auf 4%: Was das für Steuern und MWST von KMU bedeutet
Seit dem 1. Januar 2026 sinkt der Verzugszins, den der Bund auf überfällige Bundessteuern erhebt, von 4.5% auf 4.0%. Der Vergütungszins, den der Staat auf zu viel bezahlte Beträge zahlt, sinkt im Gleichschritt, und eine leisere Änderung streicht einen alten Liquiditätstrick ganz. Für ein Schweizer KMU sieht die Schlagzeile nach guter Nachricht aus. Das Detail […]
MWST-Jahresabrechnung 2026: Wie die jährliche Abrechnung für Schweizer KMU funktioniert und was sie für die Liquidität bedeutet
2026 steht die MWST-Jahresabrechnung vor ihrer ersten echten Bewährungsprobe: KMU, die für die Steuerperiode 2025 in die jährliche Abrechnung eingestiegen sind, müssen ihre erste Jahresabrechnung einreichen und einen allfälligen Saldo bis Ende Februar 2026 begleichen. Die jährliche Abrechnung, verfügbar seit dem 1. Januar 2025, erlaubt berechtigten Unternehmen, die Mehrwertsteuer einmal statt viermal im Jahr abzurechnen. […]
Steuerschulden und Sozialabgaben ku00f6nnen Ihr Schweizer KMU in den Konkurs treiben: die Lage 2026
Die Schweizer Unternehmenskonkurse bewegen sich 2026 auf Rekordniveau, und ein wesentlicher Grund ist eine Änderung im Schuldbetreibungsrecht, die am 1. Januar 2025 in Kraft trat. Seither ist ein Rückstand bei MWST, Steuern oder Sozialabgaben nicht mehr nur ein Ärgernis in der Betreibung: Für ein im Handelsregister eingetragenes Unternehmen können diese öffentlich-rechtlichen Schulden nun direkt zum […]
Patentbox und F&E-Abzug: Die Steuerentlastung, die innovative Schweizer KMU übersehen
Viele innovative Schweizer KMU zahlen mehr Kantonssteuer als nötig, weil sie annehmen, die Patentbox und der Forschungs- und Entwicklungs-Zusatzabzug seien Instrumente für Grosskonzerne. Das sind sie nicht. Beide wurden mit der Steuerreform von 2020 in das gewöhnliche kantonale Steuerrecht eingebaut, und ein KMU aus MedTech, Hardware, Software oder Fertigung mit echter Schweizer Forschung kann damit […]
E-Rechnung fu00fcr Schweizer KMU 2026: Was die Vorgaben aus Frankreich und Deutschland fu00fcr Sie bedeuten
Die meisten Schweizer KMU behandeln die elektronische Rechnungsstellung als freiwillig, und im Inland ist sie das auch. Doch ab dem 1. September 2026 verlangt Frankreich strukturierte B2B-E-Rechnungen, Deutschland folgt ab 2027, und die praktische Wirkung erreicht jedes Schweizer Unternehmen, das in die EU verkauft: Ihre dortigen Kunden werden zunehmend keine PDF-Rechnungen mehr akzeptieren. E-Invoicing ist […]
BVG-Arbeitgeberkosten 2026: Beitragssätze der zweiten Säule und wie Sie sie budgetieren
Für die meisten Schweizer KMU sind die Beiträge an die berufliche Vorsorge (BVG) nach dem Bruttolohn der zweitgrösste Lohnkostenposten, und zugleich der am wenigsten verstandene. Im September 2024 lehnten die Schweizer Stimmberechtigten die Reform „BVG 21“ ab. Für 2026 gilt daher dieselbe Struktur wie vor der Reform, wobei die gesetzlichen Schwellenwerte nach oben angepasst wurden. […]










