Jede Dividende, die ein Schweizer Unternehmen ausschüttet, zieht sofort eine Bundessteuer nach sich. 35% der Bruttodividende gehen nicht an den Aktionär, sondern direkt an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV). Das ist die Verrechnungssteuer. Und die Pflicht dafür liegt beim Unternehmen, nicht beim Empfänger. Klingt nach einem Liquiditätsproblem. In der Praxis ist es das oft nicht – […]
Mitarbeiterbeteiligung (ESOP) in der Schweiz 2026: Steuer- und Buchhaltungsleitfaden
Beteiligungen sind ein wirksames Mittel, um Talente zu gewinnen, die ein KMU bar nicht bezahlen könnte. Das klingt einfach. Die steuerliche und buchhalterische Umsetzung dagegen ist komplex, und wer Zeitpunkt oder Bewertung falsch anpackt, erzeugt unerwartete Einkommenssteuern, Sozialversicherungspflichten und Lohnabrechnungsaufwand für das eigene Unternehmen. Dieser Leitfaden erklärt, wie Mitarbeiterbeteiligungen in der Schweiz 2026 besteuert und […]
Jahresabschluss 2026 für Schweizer KMU: Jetzt im August starten, nicht erst im Januar
Der Jahresabschluss kommt jedes Jahr, aber die meisten Schweizer KMU behandeln ihn wie eine Januaraufgabe. Das ist ein kostspieliger Irrtum – denn wenn der Januar kommt, fehlen Belege, Abgrenzungen sind unvollständig, und Treuhänder sowie CFOs arbeiten unter Zeitdruck. Unternehmen, die gut abschliessen, starten früh. Konkret: im August. Ein geordneter Beginn jetzt gibt Ihnen fünf Monate […]
Säule 3a Nachkauf 2026: Lücke 2025 steueroptimiert schliessen bis 31. Dezember
Am 1. Januar 2025 trat eine Regelung in Kraft, die in der Schweizer Vorsorgewelt lange gefehlt hatte: der nachträgliche Einkauf in die Säule 3a. Bis dahin waren verpasste Beitragsjahre steuerlich definitiv verloren. Wer 2023 oder 2024 nichts einbezahlt hatte, schaute in die Röhre. Das hat sich geändert. Seit 2025 lassen sich Lücken gezielt schliessen – […]
Schweizer Verzugszins sinkt 2026 auf 4%: Was das für Steuern und MWST von KMU bedeutet
Per 1. Januar 2026 hat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) den Verzugszins auf überfällige Bundesabgaben von 4.5% auf 4.0% gesenkt. Parallel dazu fiel der Vergütungszins, den der Bund bei Rückerstattungen schuldet, auf denselben Wert. Still und fast unbemerkt verschwand gleichzeitig ein kleiner Liquiditätsvorteil, den manche KMU jahrelang nutzten. Was auf den ersten Blick wie reine Entlastung […]
MWST-Jahresabrechnung 2026: Wie die jährliche Abrechnung für Schweizer KMU funktioniert und was sie für die Liquidität bedeutet
Seit dem 1. Januar 2025 steht berechtigten Schweizer KMU eine neue Option offen: die MWST einmal jährlich statt viermal abzurechnen. 2026 ist das erste Jahr, in dem diese Regelung ihre volle praktische Wirkung entfaltet – Unternehmen, die für die Steuerperiode 2025 in die Jahresabrechnung eingestiegen sind, reichen jetzt ihre erste vollständige Abrechnung ein und begleichen […]
Steuerschulden und Sozialabgaben ku00f6nnen Ihr Schweizer KMU in den Konkurs treiben: die Lage 2026
Was sich am 1. Januar 2025 geändert hat Seit dem 1. Januar 2025 gilt im Schweizer Schuldbetreibungsrecht eine Neuerung, die für jedes im Handelsregister eingetragene Unternehmen unmittelbare Konsequenzen hat. Die Absätze 1 und 1bis von Artikel 43 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) wurden aufgehoben – und damit fällt eine Schutzschranke, die öffentlich-rechtliche Forderungen […]
Patentbox und F&E-Abzug: Die Steuerentlastung, die innovative Schweizer KMU übersehen
Viele innovative Schweizer KMU zahlen mehr Kantonssteuer als nötig. Der Grund ist meistens derselbe: Sie gehen davon aus, dass die Patentbox und der Forschungs- und Entwicklungs-Zusatzabzug Instrumente für Grosskonzerne sind. Das stimmt nicht. Beide wurden mit der Steuerreform von 2020 in das gewöhnliche kantonale Steuerrecht eingebaut. Ein KMU aus MedTech, Hardware, Software oder Fertigung mit […]
E-Rechnung fu00fcr Schweizer KMU 2026: Was die Vorgaben aus Frankreich und Deutschland fu00fcr Sie bedeuten
Viele Schweizer KMU sehen die elektronische Rechnungsstellung als freiwillige Angelegenheit. Im Inland stimmt das auch. Doch was jenseits der Grenze passiert, ist eine andere Geschichte. Ab dem 1. September 2026 schreibt Frankreich strukturierte B2B-E-Rechnungen vor. Deutschland zieht ab 2027 nach. Wer in die EU verkauft, spurt das direkt: Ihre Kunden dort werden PDF-Rechnungen zunehmend nicht […]
BVG-Arbeitgeberkosten 2026: Beitragssätze der zweiten Säule und wie Sie sie budgetieren
Für Schweizer KMU sind die Beiträge an die berufliche Vorsorge nach dem Bruttolohn meist der zweitgrösste Lohnkostenposten. Und trotzdem werden sie am häufigsten falsch eingeschätzt. Im September 2024 lehnten die Schweizer Stimmberechtigten die Reform "BVG 21" ab. Für 2026 gilt deshalb dieselbe Grundstruktur wie zuvor, mit routinemässig angepassten Schwellenwerten. Was das konkret bedeutet, was es […]










